Hanne Darboven. Korrespondenzen, 19.05.2017 bis 27.08.2017, Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart – Berlin

Hanne Darboven. Korrespondenzen

19.05.2017 bis 27.08.2017
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart – Berlin

Anlässlich der Schenkung von 15 bedeutenden Werken und Werkkomplexen von Hanne Darboven an die Nationalgalerie durch Susanne und Michael Liebelt widmet der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin dieser wichtigen Vertreterin der Konzeptkunst in Deutschland eine Ausstellung. Die Nationalgalerie verfügt damit über Werke aus allen Schaffensphasen der 2009 verstorbenen Künstlerin.

Die Ausstellung „Hanne Darboven. Korrespondenzen“ zeigt Zeichnungen, Zahlenkonstruktionen und serielle Bildfolgen der Künstlerin, die in Auseinandersetzung mit der Minimal und Conceptual Art entstanden sind. Diese Werke werden mit Postsendungen von 1967 bis 1975 kombiniert, wodurch die Etablierung und Pflege eines dichten Netzwerkes von Künstler*innen, Kurator*innen und Freund*innen erkennbar wird. Vor ihrem Tod hat die Künstlerin aus dieser Zeit etwa 1.150 Briefe, Postkarten, Skizzen, Pläne und Fotografien ausgewählt und unter dem Titel „Korrespondenz“ für die Öffentlichkeit bestimmt. Dieses Konvolut aus dem Besitz der Hanne Darboven Stiftung gibt bislang unbekannte Einblicke in den Werkprozess der Künstlerin sowie das Kunstsystem um 1970. Nachdem die Briefwechsel der „Korrespondenz“ 2016 in einer von der Liebelt Stiftung Hamburg ermöglichten Faksimile-Edition publiziert wurden, wird das Konvolut nun erstmals ausgestellt.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Freunde der Nationalgalerie und kuratiert von Gabriele Knapstein, Petra Lange-Berndt und Dietmar Rübel / kuratorische Assistenz: Ina Dinter.

Quelle: http://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/hamburger-bahnhof/ausstellungen/detail/hanne-darboven-korrespondenzen.html

Gabriele Knapstein, Kuratorin und Leiterin Hamburger Bahnhof

Dietmar Rübel, Co-Kurator der Ausstellung
Petra Lange-Berndt, Co-Kuratorin der Ausstellung